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Schorsenbummel am 28. Juni abgesagt – neuer Termin im Oktober

Der traditionelle Schorsenbummel mit König Georg III. alias Charly Neumann, dem Teufelsgeiger, fand wegen der extremen Hitze am Sonntag, 28. Juni, nicht statt, Der neue Termin ist am 4. Oktober. Dann werden wie gewohnt zwischen 11 und 13 Uhr Damen und Herren in historischen Kostümen über die Georgstraße flanieren und Musikerinnen und Musiker an den drei Spielorten Georgsplatz, Opernplatz und Kröpcke sowohl zeitgemäßes als auch traditionelles Blech zum Swingen und Klingen bringen!

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Schiffsanleger auf der Ihme kann bleiben - Projekt "ZuKunst" hat eine Zukunft

Die Initiatorin Joy Lehmann vom Verein Makers for Humanity: ‚Wir sind froh daß ein weiteres Leuchtturmprojekt der Kulturhauptstadtbewerbung mit seinen kulturellen Beteiligungsangeboten verstetigt".

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
627 Mio. Euro für Hochschulbau und Forschungsinfrastruktur Niedersachsen startet ein großes Investitionsprogramm für seine Hochschulen. Zusätzlich zu den regulären Bau- und Sanierungsmitteln stellt das Land rund 627 Millionen Euro für Bau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes das ermöglicht, notwendige Modernisierungen in Hochschulen zügig umzusetzen. Der Bereich Wissenschaft genießt im Land Niedersachsen hohe Priorität. Mit den Investitionen werden die Rahmenbedingungen für Forschung, Lehre und Innovation nachhaltig gestärkt. „Wir investieren massiv in die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Niedersachsen. Von diesem Programm profitieren alle 18 niedersächsischen staatlichen Hochschulen, die Universitätsmedizin sowie die Forschungsinfrastruktur des Landes. Wir sanieren damit nicht nur die bauliche Infrastruktur, sondern verbessern auch die Studien-, Lehr- und Arbeitsbedingungen an unseren Hochschulen“, erläutert Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Die Mittel werden verwandt für Neubauten, die Modernisierung bestehender Gebäude, technische Ausstattung, energetische Sanierungen sowie die Schaffung zeitgemäßer Lern-, Lehr- und Arbeitsräume. Geplant sind auch die Sanierung von Sanitäranlagen und Seminarräumen, Um- und Neubauten von Mensen, moderne LED-Beleuchtung, Maßnahmen zum Sonnenschutz, Räume für hybride Lehrformate sowie neue Möblierungs- und New-Work-Konzepte. Insgesamt umfasst die Projektliste 143 Maßnahmen, deren Umsetzung bis spätestens 2042 vorgesehen ist. Hier einige Beispiele: An der TU Braunschweig ist die Ersatzunterbringung für das Gebäude „Langer Kamp 8“ vorgesehen (rund 36,5 Millionen Euro/. Das Institutsgebäude kann wegen Gesundheitsschutz nur noch befristet genutzt werden. An der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannove r sind rund 9,5 Millionen Euro für den Neubau einer Mensa am Standort Bünteweg vorgesehen. Aufgrund des sanierungsbedürftigen Zustands des TiHo-Towers soll dort eine moderne Mensa entstehen. Auch die Forschungsinfrastruktur profitiert von den Investitionen: An der Universität Oldenburg ist die Gesamtsanierung des denkmalgeschützten Energielabors vorgesehen. Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf Maßnahmen für Klimaschutz und Energieeffizienz. Gefördert werden unter anderem Großwärmepumpen, intelligente Heizungssteuerungen, moderne Kälte-, Elektro- und Beleuchtungsanlagen, neue Lüftungssysteme, der Austausch von Fenstern und Türen sowie Wärmedämmmaßnahmen. Auch die Umrüstung von fossilen Heizsystemen auf klimafreundliche Wärmepumpentechnologie wird unterstützt. Ein herausragendes Vorhaben ist die Modernisierung des Heizkraftwerks der Universität Göttingen mit einem Investitionsvolumen von rund 39 Millionen Euro. Damit schafft die Universität die Voraussetzungen für eine zukünftige regenerative Wärmeversorgung. Von der Maßnahme profitiert neben der Universität auch die Universitätsmedizin Göttingen. Verteilung nach Bedarf „Für uns gilt ein klarer Grundsatz: Kein Euro darf verloren gehen. Wir werden die mit den bereitgestellten Bundesmittel verbundenen Chancen konsequent für Niedersachsen nutzen“, so Minister Mohrs. Hintergrund: Die Mittel stammen aus zwei Programmen aus den Investitionsmitteln des Bundes aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK): rund 377 Millionen Euro (60 Prozent) aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern, rund 250 Millionen Euro (40 Prozent) aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG). Mit den Bundesmitteln sind verbindliche Fristen verbunden. Die Mittel aus der gemeinsamen Bauinitiative von Bund und Ländern müssen bis 2030 verausgabt werden. Für die Mittel aus dem LuKIFG gilt eine Umsetzungsfrist bis 2042. Somit können sowohl kurzfristig notwendige Maßnahmen als auch langfristige Investitionen in die Hochschulinfrastruktur des Landes finanziert werden.
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Der Neustart vom Kleinen Fest im Großen Garten ist geglückt Der Zauber ist wieder sicht- und spürbar! Das Kleine Fest im Großen Garten feiert nach zwei nicht sehr schönen Jahren einen perfekten Neustart. Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler treten auf, 24 der 38 Acts sind zum ersten Mal beim Kleinen Fest dabei. Und wie sollte es anders sein - der neue künstlerische Leiter DESiMO (Detlef Simon), hat den Zauber gekonnt zurückgebracht. Viele Kleinigkeiten zu Beginn des Festes bringen den zentralen Eindruck zurück, dass - wie der hannoversche Kabarettist Matthias Brodowy einst sagte - man dort nirgendwo am falschen Ort ist und überall richtig!
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Mayors for Peace Flaggentag der Mayors for Peace: Städte rufen zu nuklearer Abrüstung auf Der Internationale Gerichtshof in Den Haag stellte vor genau 30 Jahren, am 8. Juli 1996, in einem Rechtsgutachten fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das Völkerrecht verstoßen. Zudem bekräftigte er die völkerrechtliche Pflicht, „in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und wirksamer internationaler Kontrolle führen.“ Doch gegenwärtig spielen Atomwaffen wieder eine stärkere Rolle in der internationalen Sicherheitspolitik. Das nukleare Abrüstungsregime scheint geschwächt. Nach Schätzungen von Expertinnen und Experten des Stockholmer Friedensforschungsinstitutes SIPRI verfügen die neun Atommächte noch immer über 12.187 Atomsprengköpfe. Die Friedensforscherinnen und -forscher warnen zudem vor einem neuen Wettrüsten der Atommächte. Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover und Vizepräsident des Netzwerkes Mayors for Peace: „Die Atombombe ist zurück auf der Weltbühne. Das können wir als Mayors for Peace nicht akzeptieren. Die Welt braucht gerade jetzt, in Zeiten, in denen die regelbasierte Weltordnung ins Wanken gerät, wieder eine Rückkehr an den Verhandlungstisch der atomaren Abrüstungsverhandlungen. Dafür werden wir uns als Lead City der Mayors for Peace gemeinsam mit über 900 Städten in Deutschland stark machen.“ Um einer neuen Dynamik des nuklearen Wettrüstens entgegenzutreten, setzen die „Mayors for Peace“-Mitgliedsstädte mit dem Hissen der „Mayors for Peace“-Flagge vor den Rathäusern am 8. Juli ein deutliches Zeichen. Die Mitglieder des unter der Präsidentschaft von Hiroshima stehenden internationalen Netzwerkes erinnern an diesem Tag an das IGH-Rechtsgutachten von 1996 und setzen sich für nukleare Abrüstung und weltweiten Frieden ein. 
von Sigrid Lappe 7. Juli 2026
Spendenkontos für Hilfe nach der Gewalttat in Stade Nach der Gewalttat in Stade hat der Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Hannover in Absprache mit der Region Hannover ein Spendenkonto für Soforthilfemaßnahmen eingerichtet. Ziel ist es, die Betroffenen und ihre Familien in der Region Hannover schnell und unbürokratisch zu unterstützen. „Die Ereignisse haben uns alle tief getroffen. Jetzt ist es wichtig, zusammenzustehen und den Menschen zu helfen, die am stärksten betroffen sind“, sagt Jens Palandt, Erster Regionsrat der Region Hannover. „Wir danken allen Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Unternehmen, die bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Jede Spende – ob groß oder klein – trägt dazu bei, den Betroffenen in dieser schweren Zeit beizustehen“, ergänzt Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes. Kontoinhaber: Ev.-luth. Kirchenkreis Hannover IBAN: DE50 5206 0410 7001 0001 01 BIC: GENODEF1EK1 Verwendungszweck: Soforthilfe Stade
von Sigrid Lappe 6. Juli 2026
Am 8. Juli Schaufensteröffnung mit 100 NKR-Ducks Das NKR (Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register), lädt am 8. Juli zur Schaufenstereröffnung mit 100 NKR-Big Ducks in der GALERIA Hannover in der Bahnhofstrasse ein. Alle Enten, die von NKR-Partnern, Unternehmen, Start-ups und Geschäften aus der Region liebevoll, individuell und kreativ „umgestylt“ wurden, präsentieren sich bis zum 29. Juli mit ihren neuen Outfits im GALERIA-Schaufenster bevor sie bei dem großen NKR-Benefiz-Entenrennen am Samstag, dem 1. August 2026, auf dem Maschsee starten. Übrigens: Noch bis kurz vor dem Entenrennen können die sportlichen Race Ducks für nur 5 Euro erworben werden. Sie nehmen am selben Tag an einem weiteren, gesondertem Entenrennen teil. Sämtliche Verkaufsstellen finden Sie hier. Mitmachen lohnt sich, denn 100 tolle Preise warten auf die Besitzerinnen und Besitzer der Sieger-Enten! Ablaufplan der Schaufenstereröffnung ab 11.00 Uhr: Begrüßung durch Stefan Schmaus, Geschäftsführer des Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Registers gGmbH Begrüßung durch Tino Kordts, Filial-Geschäftsführer der GALERIA Filiale Hannover, anschließend Enthüllung des Schaufensters und Fototermin. Wissenswertes über das NKR: Alle zwölf Minuten bekommt in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs. Es kann jeden treffen, unabhängig von Geschlecht oder Alter. Oft kann nur eine Stammzellspende helfen. Das Norddeutsche Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) hilft seit fast 30 Jahren mit mehr als 2.000 Spenden erfolgreich dabei, passende Stammzellspenderinnen und Stammzellspender für Blutkrebspatientinnen und -patienten zu finden. 
 Dazu werden u. a. sogenannte Typisierungsaktionen organisiert. Eine Typisierung ist ganz einfach: Wangenabstrich mit drei Wattestäbchen, zwei Minuten Zeit, fertig. Die Daten werden in das NKR-Stammzellspender-Register aufgenommen und sind bis zum 61. Lebensjahr der potenziellen Spenderinnen und Spender weltweit abrufbar. Ein Testset kann alternativ kostenfrei direkt hier auf der Webseite des NKR bestellt werden. Wichtig: Eine Stammzellspende aus dem Blut oder dem Beckenknochen hat nichts mit dem Rückenmark zu tun!  Über das NKR: Das NKR zählt zu den größten Stammzellspender-Registern Deutschlands. Seit der Gründung 1996 konnte das NKR mehr als 350.000 potenzielle Spenderinnen und Spender registrieren. Über 2.000 Stammzell- und Knochenmarkspenden konnten realisiert werden – und Leben retten!
von Sigrid Lappe 6. Juli 2026
ResidenzKlänge: Filippo Finazzi. Der Farinelli des Nordens Konzert der Hamburger Ratsmusik im Celler Schloss Am 22. Juli 2026 präsentiert das Residenzmuseum im Celler Schloss anlässlich des 275. Geburtstages der dänischen Königin Caroline Mathilde um 19.00 Uhr ein Konzert der Hamburger Ratsmusik mit der Sopranistin Kerstin Dietl. Im Mittelpunkt steht ein musikalischer Zeitgenosse von Caroline Mathilde, Filippo Finazzi, dessen Geburtstagskantate auf die Königin zu hören sein wird. Finazzi sang sich an der Gänsemarktoper in die Herzen der „Adelichen und auch angesehensten Bürgerlichen Häuser“, gab Musikunterricht und komponierte. Er wurde 1705 als Sohn eines Juristen bei Bergamo geboren und in Rom, Neapel und Venedig in Gesang ausgebildet. Mit einer reisenden Operntruppe kam er 1744 nach Hamburg. Hier könnte er auf das dänische Königspaar getroffen sein, denn zwischen 1767 und 1771 komponierte er die Geburtstags- kantate „Dies ist der Tag, den der Herr machet“ auf Königin Caroline Mathilde (geb,1751 in London – gestorben 1775 in Celle).  Sechs Sinfonien und zahlreiche Arien und Kantaten zeugen von der umfassenden Musikalität dieses Ausnahmesängers, der den Glamour von Italiens Opern nach Hamburg brachte.
von Sigrid Lappe 5. Juli 2026
Serenade mit Blumen Open-Air-Konzert am Sonntag, 26. Juli im Leibniz Tempel Zu Musik gehört Blumenschmuck - eigentlich eine Selbstverständlichkeit, heute oft vernachlässigt; nicht so von den Komponisten dieser Serenade.  Das Neue Ensemble bietet Neue Musik in einzigartiger entspannter Atmosphäre im Leibniz Tempel in den Herrenhäuser Gärten. Auf dem Programm: Hans Abrahamsen (*1952) Flowersongs (1973, 11’) Carola Bauckholt (*1959) Luftwurzeln (1993/2007, 9’) György Kurtág (*1926) Blumen, die Menschen, nur Blumen aus Signs, Games and Messages (1994, 2’) Kaija Saariaho (1952 - 2023) aus Sept Papillons (2000, 4’) für Cello solo Theo Loevendie (*1930) Dance (1986, 4’) für Violine solo Guillaume Dufay (vor 1400 - 1474) Nuper rosarum flores (1436, 8’) Karlheinz Stockhausen (1928-2007) Löwe (23. 7. - 22. 8.), Waage (22. 9. - 22. 10.) und Schütze (22. 11. - 21. 12.) aus TIERKREIS - Melodien der Sternzeichen (1975 / 2015-26 ). Eintritt frei, um Spenden wird gebeten. Sitzgelegenheit ggf. mitbringen, Ausweichraum bei starkem oder Dauerregen: Musik für heute e. V., Alte Grammophonfabrik, Edwin-Oppler-Weg 5, 30167 Hannover. Das Neue Ensemble wird institutionell gefördert vom Kulturamt der Landeshauptstadt Hannover. Freundlich unterstützt vom tretwerk Fahrradkurier. Eine Veranstaltung von Musik für heute e. V. und Freundeskreis Hauskonzert
von Sigrid Lappe 5. Juli 2026
Endspurt für „unbezahlbar & freiwillig“ 2026 Noch bis 15. Juli für den Preis für Bürgerengagement bewerben Gemeinsam mit den Sparkassen in Niedersachsen und den VGH Versicherungen lobt die Niedersächsische Landesregierung auch in diesem Jahr den „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – unbezahlbar & freiwillig“ aus. Damit soll das freiwillige Engagement stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und gewürdigt werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich noch bis Mittwoch, 15. Juli 2026, am Wettbewerb zu beteiligen.

Auch der Bergfink hat richtig Hunger und bedient sich an den Äpfeln! Guten Appetit kleiner Piep.

Foto: © Matthias Falk - hannover_fotografie