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Schade: Kein Murmiland - Freizeitheim Ricklingen muss kurzfristig schließen - Veranstaltungen abgesagt,  In Räumlichkeiten des Freizeitheimes Ricklingen sind im Rahmen routinemäßiger Überprüfungen erhöhte PCB-Werte festgestellt worden. Als Vorsichtsmaßnahme wird das Gebäude ab sofort für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle geplanten Veranstaltungen werden abgesagt, Das gilt auch für "Murmiland". Über einen Ersatz für gebuchte Tickets oder eine Verlegung wird zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Das Bürgeramt Ricklingen im gleichen Gebäude ist ebenfalls geschlossen.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Das Stadtteilzentrum Weiße Rose am Mühlenberger Markt 1 ist am 30. und 31. März, geschlossen. Davon ist auch die Bibliothek im Haus betroffen.  Grund sind Arbeiten an der Trafostation. Die Osterferienaktion für Kinder wird in den nahe gelegenen Spielpark Mühlenberg verlegt. Der Kommunale Sozialdienst Mühlenberg/Ricklingen ist an beiden Tagen unter Tel. 168-49543 von 8 bis 16 Uhr sowie per Mail an 51.23.1KSD@Hannover-Stadt.de zu erreichen.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


Harzer Sozialamt ist digital - Start der elektronischen Akte

Schon seit dem 1. Dezember 2025 hat das Sozialamt im Landkreis Harz die elektronische Akte (E-Akte) auch in den Bereichen der Eingliederungshilfe und Hilfe zur Pflege eingeführt. „Wir sind damit die Ersten in Sachsen-Anhalt, denen dieser Prozess mit einer funktionierenden Schnittstelle gelungen ist“, sagt Projektleiter Jamal Yacoub stolz. Damit arbeitet jetzt das gesamte Sozialamt des Landkreises Harz mit der elektronischen Akte. Die Bürger profitieren, da Anfragen effizienter bearbeitet und Vorgänge besser nachverfolgt werden können. „Gleichzeitig sparen wir Papier, Druckkosten und Archivflächen – ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit“, erläutert der Projektleiter. „Mit der Einführung der E-Akte schaffen wir die Grundlage für weitere digitale Serviceangebote in der Zukunft“, unterstreicht Anja Hobe.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Im Stadionbad kommt es wegen Veranstaltungen zu Einschränkungen:

Am Mi., 1. April findet ein Champions League-Wasserballspiel statt (Waspo98-Pro Recco aus Genua). Die Schwimmhalle ist nur bis 8.40 Uhr geöffnet, letzter Einlass um 8 Uhr. Die Sauna bleibt geöffnet.

Am So., 12.April finden die Landesmeisterschaften im Schwimmen statt, die Schwimmhalle und die Sauna bleiben ganztägig geschlossen.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                          Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Der Osterfelddamm ist zwischen Schierholzstraße und Neue-Land-Straße halbseitig gesperrt und wird bis voraussichtlich Ende August in Einbahnstraßenregelung Richtung Süden geführt. In Fahrtrichtung Norden (Pasteurallee) wird großräumig über die Baumschulenallee und Karl-Wiechert-Allee umgeleitet. Geh- und Radverkehr sind von der Sperrung nicht betroffen.

Grund sind Fernwärmebauarbeiten von enercity.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Die Haltestelle „Kabelkamp“ der Stadtbahnlinie 1 ist verlegt, da dort ein Hochbahnsteig gebaut wird.  Die Bahnen verkehren ersatzweise nördlich der Kreuzung Vahrenwalder Straße und Kabelkamp, an der Ersatzhaltestelle gibt es keinen Fahrkartenautomaten. Tickets können in der ÜSTRA App, an den Service- und Verkaufsstellen sowie an den angrenzenden Stadtbahnhaltestellen erworben werden.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Der Vorverkauf der Tickets zum Benefizkonzert mit Markus Becker und Igor Levit am 13. Juni 2026 im NDR-Sendesaal ist geöffnet. Schnell sein lohnt sich da bestimmt. Im Anschluss des Konzertes geht es im Sprengel Museum Hannover weiter mit der Preisverleihung des Kunstpreises „Hannes Malte Mahler – it is art ®“ an Farzane Vaziritabar.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Einmündung Burgwedeler Straße/Bischof-von-Ketteler-Straße in Bothfeld bleibt voraussichtlich bis Mitte 2026 gesperrt.  Durch Störungen im Bauablauf verschiebt sich die Fertigstellung .

 Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

Schwimmkurse haben noch Plätze frei für die nächsten Termine

In den Bädern der Stadt sind freie Plätze für Schwimmkurse frei, sie können unter BÄDER SUITE - Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Sport, Bäder und Eventmanagement gebucht werden.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo

Die Stadt Lehrte muss die Sprechzeiten des Fachdienstes Soziales in den Bereichen Sozialhilfe, Grundsicherung, Hilfe zur Pflege sowie Asylbewerberleistungen ab sofort einschränken.

Aufgrund des aktuell sehr hohen Arbeitsaufkommens bei gleichzeitig begrenzten Personalressourcen können die genannten Bereiche künftig nur noch donnerstags von 8-12 und 14-16 Uhr für persönliche Vorsprachen geöffnet werden, und die Montagssprechzeiten entfallen bis auf Weiteres. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Zeit für die Bearbeitung der zahlreichen Fälle zu geben und so weiterhin eine verlässliche und qualitativ hochwertige Sachbearbeitung sicherzustellen. Die Stadt Lehrte bittet um Verständnis für diese zunächst unbefristete Maßnahme.

Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo


von Sigrid Lappe 26. März 2026
Niedersachsen stärkt Qualitätstourismus Tourist-Information in Nienburg/Weser ausgezeichnet Die Tourist-Information der Mittelweser-Touristik GmbH in Nienburg wurde zum vierten Mal mit der bundesweit einheitlichen Zertifizierung für Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ wieder zertifiziert. Die Auszeichnung läuft bis September 2028. Jeder Mensch soll möglichst barrierefrei reisen und die vielfältigen Freizeitangebote nutzen können. „Es ist wichtig, die gesamte touristische Servicekette so weit wie möglich barrierefrei zu gestalten - von der Planung über die Anreise, den Aufenthalt bis hin zur Gästebetreuung und -information. Davon profitieren alle - Menschen mit einer Behinderung, mobilitätseingeschränkte und ältere Menschen sowie natürlich auch Familien mit Kleinkindern“, sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik GmbH. „Dank der Zertifizierung wissen unsere Besucher sofort, dass wir uns für barrierefreies Reisen einsetzen“.
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Saisonstart in den Herrenhäuser Gärten Am 1. April beginnt die Frühjahrs- und Sommersaison der Herrenhäuser Gärten. Die Wasserspiele im Großen Garten sprudeln wieder täglich. Rund 170.000 im letzten Herbst gepflanzte Frühjahrsblumen wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen öffnen in den Schmuckbeeten nach und nach ihre Blüten. Im Berggarten entfalteten Magnolien und Zier-Kirschen schon jetzt ihre Blütenpracht. Der Schloss-Shop öffnet Dienstag bis Sonntag mit einem umfassenden Sortiment aus Geschenkartikeln, Büchern und Souvenirs. Pflanzenfreund*innen zieht es jetzt wieder in den Infopavillon, der ein wechselndes Sortiment an Pflanzen bereithält. Das Freiluftprogramm der Herrenhäuser Gärten bietet vielfältige Erlebnisse inmitten der barocken Gartenpracht.
von Sigrid Lappe 26. März 2026
Haushaltsjahr 2025: Defizit von 83 Millionen Euro Kommunale Finanzkrise prägt Ergebnis Region erreicht eigene Einsparziele Die Region Hannover legt im vorläufigen Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2025 ein Defizit von 83,095 Millionen Euro vor. Damit ist das Ergebnis besser ausgefallen als ursprünglich mit 114,414 Millionen Euro Defizit erwartet. Gegenüber dem Haushaltsjahr 2024 (-8 Millionen Euro) hat sich das Ergebnis allerdings deutlich verschlechtert. „Die stark negative Entwicklung der Finanzlage der deutschen Kommunen insgesamt schlägt sich damit auch im Jahresergebnis der Region Hannover nieder“, sagt Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover. Allerdings konnten durch das verbesserte Ergebnis die im Haushaltssicherungskonzept (HSK) für 2025 angestrebten Konsolidierungsziele erreicht werden. „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, unser Sparziel aus dem Haushaltssicherungskonzept umzusetzen. Ein Aufatmen gibt es aber leider nicht“, sagt Drautz weiter. Insbesondere im Bereich der Eingliederungs- und Jugendhilfe zeigten sich Entwicklungen, die sowohl das Jahr 2025 als auch die Folgejahre die Region Hannover stark belasten werden. Die Ergebnisverbesserung im Jahr 2025 resultiert in erster Linie aus Einmaleffekten im Verkehrsbereich. In der mittelfristigen Finanzplanung bis 2029 kalkuliert die Region jedes Jahr mit einem wachsenden Defizit. Eine Entwicklung, die die Gesamtfinanzlage der Kommunen in Niedersachsen und im Bundesgebiet widerspiegelt. „Es zeigt sich deutlich, dass auch in den kommenden Jahren große Konsolidierungsanstrengungen auf die Kommunen und auf die Region Hannover zukommen werden“, sagt Cordula Drautz in ihrem Ausblick – verbunden mit einem Appell: „So sehr wir uns auch anstrengen, ohne zusätzliche Unterstützung durch Bund und Land wird es nicht gelingen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, die sich vermutlich weiter zuspitzen, steht die Verwaltung vor einem enormen Spagat. Wir müssen eine nachhaltige Konsolidierung unserer Haushalte vorantreiben und gleichzeitig die staatliche Handlungsfähigkeit sichern. Dafür benötigt es einen strategisch ausgerichteten Ressourceneinsatz. Diesen nehmen wir bei unseren eigenen Prozessen konsequent in den Blick.“ 
von Sigrid Lappe 25. März 2026
"Die Offene Pforte" ist wieder gestartet Von März bis Oktober kann man auf Gartentour gehen 95 Gärten in der Stadt und der Region Hannover öffnen im Laufe des Jahres ihre Pforten: Vom liebevoll gepflegten Cottage Garten, über den gemeinschaftlichen Dorfgarten mit Permakultur bis zum mit Skulpturen geschmückten Garten-Atelier. 31 Gärten liegen im Stadtgebiet, 64 in der Region Hannover. 17 Gärten sind in diesem Jahr neu dabei. Die meisten Anlagen sind Privatgärten, aber auch Vereine, Initiativen und Einrichtungen laden in ihre Gärten ein. Von März bis Oktober kann man auf Gartentour gehen, sich austauschen und inspirieren lassen. Besonders viele Angebote gibt es Ende Mai und im Juni. Ein Höhepunkt ist das erste Juniwochenende: Dann findet europaweit das „Rendezvous im Garten“ statt – allein 30 Gärten in und um Hannover sind dabei: www.rendezvousimgarten.de
von Sigrid Lappe 25. März 2026
2. Teil des Leitfadens zur Entsiegelung beim LBEG erschienen 2,25 Millionen Euro für das Projekt „Klimaanpassung Boden und Grundwasser“ Die Klimakrise trifft auch Niedersachsen: Extreme treten verstärkt auf, etwa beim Niederschlag. Das zeigte sich besonders im sehr trockenen Jahr 2025, in dem es 157 mm weniger regnete als im Vergleichszeitraum 1961-1990. Und das Jahr 2023 war mit 322 mm das feuchteste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn. Um sowohl mit zu wenig als auch mit zu viel Wasser umgehen zu können, spielen Böden eine wichtige Rolle. Sie können Wasser aufnehmen, für Trockenzeiten speichern und bei Überschuss zur Grundwasserneubildung beitragen – Eigenschaften, die durch Versiegelung weitestgehend verloren gehen. Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer: „Böden erfüllen viele essenzielle Funktionen für Mensch und Natur und in der Klimaanpassung. Sie zu schützen und zu entsiegeln, um diese Funktionen zu erhalten, zu stärken und wiederherzustellen, ist deshalb zentral“.
von Sigrid Lappe 24. März 2026
Saisonstart im Naturpark Steinhuder Meer Jahresprogramm mit mehr als 50 Veranstaltungen Ausstellungen öffnen im März Mit dem Frühlingbeginn startet der Naturpark Steinhuder Meer in die Saison 2026. Mehr als 50 Veranstaltungsangebote umfasst das diesjährige Jahresprogramm von März bis Dezember. Auch die Ausstellungen an beiden Ufern öffnen ihre Pforten: Die Naturpark-Scheune Steinhude und das Naturpark-Haus Mardorf empfangen ab März wieder Besucherinnen und Besucher. Die Highlights im Jahresprogramm 2026 Zu den Highlights dieser Saison gehören zwei lange Nachtwanderungen um das Steinhuder Meer mit Outdoor-Trainerin Brinja Weiglein. Für die 31 Kilometer lange Tour sind körperliche Fitness und Trittsicherheit im Dunkeln erforderlich. Dafür erleben Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Nacht vom 28. auf den 29. März und vom 19. auf den 20. September unvergessliche Abenteuer unter dem Sternenhimmel. Eine Sonderausstellung zum Thema Biber wartet am Ostermontag, 6. April, im Naturpark-Haus Mardorf auf Besucherinnen und Besucher. Biber-Experte Holger Machulla beantwortet alle Fragen rund um die eifrigen und klugen Nager.
von Sigrid Lappe 24. März 2026
Apotheken-Protest in Hannover Honorarerhöhung für Apothekerinnen und Apotheker gefordert Apothekerinnen und Apotheker aus Niedersachsen sowie aus angrenzenden Bundesländern protestierten Montag zusammen mit ihren Teams in Hannover für eine Anpassung des Apothekenhonorars. Der Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. (LAV) hatte an diesem Tag zu Apothekenschließungen sowie zu einer zentralen Kundgebung auf dem Opernplatz in Hannover aufgerufen. Rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich an der Kundgebung. Die Notfallversorgung erfolgte ausschließlich über die notdiensthabenden Apotheken. „Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag die Erhöhung des Apothekenhonorars auf 9,50 Euro schriftlich festgehalten. Doch was ist bislang passiert? Nichts!“, kritisierte Berend Groeneveld, Vorstandsvorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen e.V. (LAV), in seiner Eröffnungsrede. „Wir haben uns deshalb in Hannover versammelt, um unsere Regierung daran zu erinnern, die geplante Honoraranpassung schnellstmöglich umzusetzen. Denn unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spart die Bundesregierung die Apotheken kaputt – und das können und wollen wir nicht zulassen!“ Groeneveld weiter: „Die Apotheken sind die Lotsen im Gesundheitssystem. Was wir leisten, tun wir aus Überzeugung für die Patientinnen und Patienten. Damit wir aber unsere Kernaufgaben weiterhin erfüllen und auch neue Leistungen übernehmen können, brauchen wir ein faires Honorar. Und dafür kämpfen wir!“. Hauptgrund des Protests der Apothekerschaft ist das seit Jahren stagnierende Honorar bei gleichzeitig stark gestiegenen Kosten. Viele Apotheken können dem wirtschaftlichen Druck nicht mehr standhalten und müssen schließen. Apothekenschließungen bedeuten für die Patientinnen und Patienten längere Wartezeiten, verkürzte Öffnungszeiten und weitere Wege, um Arzneimittel und Beratung zu erhalten. Die Apothekerschaft rief daher zu einem bundesweiten Protesttag mit vier zentralen Kundgebungen – darunter Hannover – auf. „Die Menschen brauchen eine verlässliche, wohnortnahe Arzneimittel- und Gesundheitsversorgung durch ihre Apotheken – und sie wissen das auch zu schätzen. Deshalb richtet sich unser klarer Appell an die Politik: Sorgen Sie jetzt für eine faire und nachhaltige Vergütung, damit die Apotheken ihre wichtige Rolle auch in Zukunft erfüllen können!“, forderte LAV-Vorstandsvorsitzender Groeneveld. Der Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV) e.V. vertritt die berufspolitischen und wirtschaftlichen Interessen der niedersächsischen Apothekeninhaberinnen und Apothekeninhaber in der Öffentlichkeit, gegenüber der Politik, den Partnern im Gesundheitswesen und den Medien. Dem Verband sind 1.595 niedersächsische Apotheken angeschlossen. Ute Micha, PreDiNo / Sigrid Lappe, HaWo / Foto © Matthias Falk, hannover_fotografie
von Sigrid Lappe 24. März 2026
Gut versorgt im Landkreis Cuxhaven Niedersachsen investiert 1,2 Mio. Euro in das Versorgungszentrum Schiffdorf Das Regionale Versorgungszentrum (RVZ) an der Wurster Nordseeküste in Nordholz wird um eine Zweigstelle erweitert. Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter hat am Dienstag, 14,03.2026 den Förderbescheid in Höhe von 1,2 Millionen Euro für den Aufbau des RVZ Schiffdorf überreicht. In zentraler Lage entsteht dort ein Neubau, der die hausärztliche Versorgung mit mindestens einem zusätzlichen Arztsitz stärkt und wichtige Angebote der Daseinsvorsorge bündelt. Der Standort überzeugt nicht nur durch seine gute Erreichbarkeit – zu Fuß, mit dem Bus oder dem PKW –, sondern auch durch sein breites Angebot: Unter dem Dach des neuen RVZ soll die örtliche Sozialstation eingebunden und für den Südkreis ein weiterer Anlaufpunkt für die Jugendhilfe geschaffen werden. Zudem sind medizinnahe Dienstleistungen wie Physiotherapie und eine Apotheke vorgesehen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Tagespflege sowie betreutes Wohnen. Telemedizin und der Einsatz von nichtärztlichen Praxisassistentinnen und ‑assistenten (NäPAs), die Hausbesuche übernehmen und delegierbare medizinische Aufgaben wie beispielsweise eine Blutentnahme durchführen können, Das spart Wege und verbessert die Versorgung insbesondere für ältere Bürgerinnen und Bürger. „Eine verlässliche und wohnortnahe Versorgung sichert Lebensqualität und Zukunft in ländlichen Räumen. Mit den Regionalen Versorgungszentren schaffen wir Strukturen, die medizinische und soziale Angebote bündeln und näher zu den Menschen bringen. Das neue Zentrum in Schiffdorf zeigt: Gemeinsam mit engagierten Partnerinnen und Partnern vor Ort gelingt es uns, Versorgungslücken zu schließen und attraktive Arbeitsbedingungen für Hausärztinnen und Hausärzte zu schaffen – ein wichtiger Baustein für ein starkes und zukunftsfähiges Niedersachsen“, sagte die Ministerin. Landrat Thorsten Krüger dankt allen Beteiligten für die erfolgreiche Umsetzung: „Die Gesundheitsversorgung gehört zwar zu den freiwilligen, aber für mich zu den zentralen Aufgaben der Kreisverwaltung. Die Menschen im Cuxland müssen sich darauf verlassen können, dass medizinische Versorgung vorhanden ist. Wir danken dem Land Niedersachsen und Ministerin Walter für die Förderung. Mein Dank gilt allen, die sich daran bereits beteiligt und dafür engagiert haben.“ Hintergrund: Ein Regionales Versorgungszentrum (RVZ) umfasst ein kommunales Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie verschiedene Angebote der Daseinsvorsorge. Dazu gehören zum Beispiel Tagespflege und Beratungsangebote, Physiotherapiepraxen, Dienstleistungen rund um Haus und Garten (Handwerker oder Reinigungskräfte) oder auch Cafés als Treffpunkt. Was vor Ort benötigt wird, legen die Kommunen fest. Mit dem Ende der Modellphase 2025, in die Niedersachsen bereits 13,5 Millionen Euro investiert hat, wurde die Förderung ab 2026 mit 2,5 Millionen Euro jährlich im Landeshaushalt verstetigt. Damit unterstützt das Land Kommunen landesweit bei der Sicherung wohnortnaher Versorgung. Fünf Regionale Versorgungszentren gibt es bereits (Wesermarsch, Auetal, Wurster Nordseeküste, Leinebergland, Baddeckenstedt), drei weitere befinden sich im Aufbau (Südheide, Gnarrenburg, Borkum).

Auch der Bergfink hat richtig Hunger und bedient sich an den Äpfeln! Guten Appetit kleiner Piep.

Foto: © Matthias Falk - hannover_fotografie